“Fußwege in Trostberg” war ein Projekt der “Lokalen Agenda 21 Trostberg“ (LA21) und wird zur Zeit vom “Umweltschutzverband Alztal und Umgebung” betreut und vom ”Seniorenbeirat der Stadt Trostberg” unterstützt ( Stand 2005, 2006, 2007, 2011, 2012).

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Die Projektgruppe ist für jeden offen, der sich beteiligen will. Sie braucht Trostberger, die richtig anpacken, z.B. beim Fußwegebau, oder die ihr Wissen und ihre Ideen einbringen wollen. (Termine auf der Seite Informationen, siehe rechts)
 


Termine
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Themen dieser Seite:

Fußwege
Ziele
Geschichten
Paten




Fußwege

 

Das Fußwegenetz verbindet auf einfache und umweltfreundliche Art Natur, Kultur, Wohn- und Arbeitswelt. Fußwegverbindungen sind schon immer Voraussetzung für positives Zusammenleben. Spazierengehen, Wandern, Joggen, Nordic Warking in unmittelbarer Siedlungsnähe sind die einfachsten und von vielen Bürgern gern genutzten "Sportarten" und Erholungsmöglichkeiten.

Trostberg hat eine wunderschöne stadtnahe Landschaft, die durch viele Wege erschlossen ist. Das Wegenetz hat sich während der vergangenen Jahrzehnte gewandelt. Einige Wege sind in Vergessenheit geraten, andere sind durch Straßen- und Wegebau unterbrochen. Viele ursprünglich als Wanderweg gekennzeichnete Straßen können wegen des stark zugenommenen Verkehrs nur noch unter Streß begangen werden. Weitere Wege haben sich als Trampelpfade neu gebildet, weil sich neue Siedlungsgebiete und neue Fußwegziele entwickelt haben. In den wenigen offiziellen Karten, wie unseren Stadtplänen und Topografischen Karten, suchen Sie Pfade, Feld- und Waldwege oft vergebens. Sie sind da, bleiben aber Geheimtip.
 

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Ziele 

 

Vorhandene und neue Fuß- und Wanderwege sollen bekannt gemacht und unterhalten werden. Die Projektgruppe will dabei "Katalysator" sein, vorantreiben, koordinieren, bis sich das Projekt über ortsansässige Vereine eines Tages selbst trägt.

Das Projekt wird zur typischen Bürgeraufgabe, weil hier nicht nur Bürgerinitiative sondern gerade auch Mitmachen gefragt ist und weil so was nicht allgemein übliche Dienstleistung des gewählten Stadtrats und der amtlichen Stadtverwaltung ist, auf die Dringenderes wartet. Es braucht aber deren Unterstützung und Beratung. Bürger beteiligen sich zwar ehrenamtlich an Teilaufgaben. Trotzdem entstehen Kosten für Baumaterial, für Beschilderung und Markierung. Die Stadt wird beratend und unterstützend helfen und natürlich wie bisher die "normalen" Fußwege weiter ausbauen und die Verkehrssicherungspflichten der Kommune erfüllen. Zusätzlich ist finanzielle Hilfe (Sponsoring) der ortsansässigen Wirtschaft für die Trostberger Vereine nötig, die als Paten bestimmte Wegeabschnitte betreuen oder Wegweiser- und Tafeln herstellen werden.
 

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Fußwege und ihre Geschichten

 

Fußwege erschließen ja landschaftliche Besonderheiten, Denkmale, Gebäude, Spielplätze, Arbeitsplätze, Kirchen, Kapellen, Flurkreuze oder Orte, an denen sich besondere Geschichten abgespielt haben. Um das lebendig werden zu lassen, hat sich die Projektgruppe eine zusätzliche Aufgabe gestellt. Sie will alte Trostberger Einwohner in kleinen Runden erzählen lassen. "Schreibkundige" rücken die Worte dann zurecht und werden sie irgendwie lesbar machen, z.B. in einem Büchlein, in der Zeitung oder in dieser "Homepage". Kennen Sie Trostberg schon sehr lange und könnten Geschichten erzählen, von denen Sie gehört oder die Sie selbst noch erlebt haben und die vielen jüngeren Trostbergern unbekannt sind? Melden Sie sich bitte! (Das Melden könnte auch ein “Enkel” übernehmen, der sich mit diesen modernen Medien wie Internet und Email besser auskennt.)
 

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Patenschaften

 

  • Aufgaben der Fuß- und Wanderwege
    Wir wollen bei allen Fußpfaden und Fußwegen in Feld und Wald, die von Wanderern gerne benutzt werden aber nicht von der Gemeinde oder dem Besitzer als Fußweg unterhalten werden müssen, gleich verfahren:
    Nachdem bei uns Vorschläge für die Herstellung oder Erhaltung eines bestimmten Fußweges vorliegen, übernehmen wir Auswahl, Verhandlung mit den Besitzern, Regelung der Verkehrssicherungspflichten, Suche nach einer Patenschaft (durch Verein, Unternehmen, Privatperson, Institution), Unterstützung bei der Herstellung und späteren Pflege, den Kontakt zur Stadtverwaltung (die mit Beratung, Material und bei der Beschilderung hilft) und anderes.
     
  • Patenschaft: Wofür? Wie?
    Die Patenschaft soll eine nachhaltige Unterhaltung des betreffenden Wegabschnittes sicherstellen. Von dem Wegepaten geht die Initiative zur Mängelbeseitigung aus, indem ein Mitglied den Weg gelegentlich abgeht (z.B. alle 2 Monate, im Frühjahr, wenn alles wächst, nach Stürmen im Herbst oder nach einem Hochwasser oder nach einer Veranstaltung). Wenn notwendig, übernimmt dann die Patengemeinschaft eine Pflegemaßnahme oder/und bittet die „Projektgruppe Fußwege in Trostberg“ oder die Stadt um Unterstützung.
    Zugleich wird die Patenschaft auf Tafeln vermerkt (zusammen mit der notwendigen Beschilderung). Dies kann einerseits eine gute Werbung für den Paten sein. Andererseits werden Wanderer Informiert, an wen sie sich bei Problemen wenden können.
    Die Beschilderung wird von der „Projektgruppe Fußwege“ koordiniert, die vor allem für einheitliches Design und korrekten Inhalt nach Abstimmung mit dem Patenverein sorgt (Beispiele können z.B. am Auenweg rechts der Alz besichtigt werden).
     
  • Pflegemaßnahmen.
    - Im Frühjahr und Sommer wachsen junge Triebe in den Wegverlauf, die zwei, drei mal zurückgeschnitten werden sollten.
    - Im Herbst und Winter können Äste den Weg blockieren und sollten beiseite geräumt werden.
    - Nasse, matschige Stellen sollten gelegentlich trocken gelegt werden (hier kann die Projektgruppe helfen).
    - Größere Schäden (durch Unwetter, Hochwasser usw.) sollen der Projektgruppe oder der Stadt gemeldet werden, die dann entsprechend helfen.

     
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